Essen und Trinken - überlebensnotwendig, auch im Alter
"Nein, ich esse meine Suppe nicht", ein Satz den wir aus der Literatur aber auch aus dem täglichen Leben kennen. Meist von Kindern daher gesagt, sollten sich aber auch Senioren öfter mal über eine Suppe hermachen. Ältere Menschen behalten oft ihre Ernährungsgewohnheiten aus der Zeit ein, in der Sie noch deutlich aktiver waren. Essen und insbesondere Trinken waren häufig unbewusste Vorgänge, seltener Rituale. Mit zunehmendem Alter verändern sich jedoch die Stoffwechselvorgänge und die Aufnahmefähigkeit von Mineralstoffen. Essen und Trinken muss daher eine andere Bedeutung beigemessen werden. Insbesondere im Hinblick auf die in den Lebensmitteln enthaltenen Nährstoffe.
Eine an die veränderten Lebensumstände angepasste Ernährung und vor allem Flüssigkeitszufuhr ist (überlebens-)notwendig. Das verringerte Durstempfinden ist vielen älteren Menschen häufig gar nicht bewusst, sie dehydrieren zusehens. Ca. 1,5 l Flüssigkeit pro Tag sollte ein älterer Mensch zu sich nehmen. Als Faustregel gilt: pro kg Körpergewicht ca. 30 ml Flüssigkeit berechnen, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.. Selbstverständlich zählen wasserhaltige Lebensmittel wie Suppen oder Joghurt und natürlich Obst dazu. Gleichwohl wird empfohlen als Flüssigkeit vornehmlich Wasser ohne Kohlensäure zu trinken. Das Trinken kohlensäure-haltiger Wässer kann zusammen mit anderen Nahrungsmitteln wieder zur Übersäuerung des Körpers führen.
Und selbst Mangelernährung kommt aufgrund hormoneller oder nahrungsaufnahmebedingter Veränderungen vor. Der ASB hat aus diesem Grund eine Broschüre veröffentlicht, die als Ratgeber insbesondere auf die Ernährung von hochbetagten und pflegebedürftigen Menschen dient.
"Essen und Trinken - auch im Alter ein Genuss"
Die Publikation zeigt beispielsweise rund um Essen und Trinken auf,
- wie Fehlernährung erkannt werden kann,

- was eine ausgewogene Ernährung bedeutet,
- welche Ursachen es für das veränderte Ess- und Trinkverhalten im Alter gibt,
- wie Mangelernährung vorgebeugt werden kann, und
- welche Besonderheiten bei Menschen, die an Demenz leiden, zu berücksichtigen sind.
Die Broschüre mit vielen Tipps rund um das Thema Ernährung für pflegebedürftige Menschen und natürlich deren Angehörige kann beim ASB-Bundesverband bestellt werden:
ASB Bundesverband
Sülzburgstraße 140
50937 Köln.
Sofern Sie lieber elektronisch bestellen möchten, senden Sie Ihre e-Mail an publikationen@asb.de
Weitere Informationen erhalten Sie auch bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE e.V.), im Internet unter Seniorengerechte Ernährung: Hintergründe und Grundsätze.